Der Teufel in Genf

www.grandtheatre.ch



Besuchte Vorstellung: 2. November 2008






Regie


Olivier Py

Dirigent


Patrick Davin

Ausstattung


Pierre-André Weitz

Version


Oeser




Hoffmann


Marc Laho

Muse


Stella Doufexis

Olympia


Patricia Petibon

Antonia


Rachel Harnisch

Giulietta


Maria Riccarda Wesseling

Widersacher


Nicolas Cavallier







Fazit Genf: Eine extrem aufwändige Inszenierung mit einem raffinierten Bühnenbild, das dauernd in Bewegung war, ein vorzügliches Orchester, das präzise und nuancenreich mit sahnigem Sound spielte. Eine gute Regie, die das Publikum mit zahlreichen Einfällen unterhielt, sich allerdings bei der inhaltlichen Interpretation der Rollen und der gedanklichen Vertiefung der Oper zurückhielt. Die Charaktere waren meist so überzeichnet, dass eine Identifikation mit ihnen schwer fiel. So blieb die Oper eher ein Spektakel. Hoffmann fast alleine auf seinen Sexualtrieb zu reduzieren, wird der gedanklichen Tiefe dieser Oper nicht gerecht. Als Dichter wurde er nicht erkennbar. Hoffmann sang zwar gut, blieb aber als Charakter blass. Dem Widersacher fehlte das Dämonische weitgehend, obwohl die Oper unter dem Dach der Trilogie des Teufels vorgestellt wurde.



Gesanglich hervorragend Stella Doufexis als Muse, Patricia Petibon als Olympia und Rachel Harnisch als Antonia. Die Aufführung war von der Regie handwerklich perfekt gestaltet. Alles stimmte, alles klappte. Es gab keine Längen und Langeweile in dieser Inszenierung. Zahlreiche Nackte beiderlei Geschlechts bevölkerten die Bühne. Gut, dass in Genf nicht mehr der sittenstrenge Reformator Calvin (1509 - 1564) regiert, sonst hätten nach der »Hoffmann«-Premiere am Genfer See einige Scheiterhaufen gelodert.


Das Tonnengewölbe im Foyer ©Grand Théatre


Detail aus dem Fresko ©Grand Théatre



Das Grand Théâtre de Genève hatte sich für 2008 eine „Trilogie du diable" vorgenommen und drei Opern unter diesem Dach zusammengefasst: Hector Berlioz' »Damnation du Faust«, Webers »Freischütz« und Jacques Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen«. Die »Contes« wurden in einer Coproduktion mit dem Theater Caen auf die Bühne gebracht. Während beim »Faust« und »Freischütz« der Teufel ziemlich deutlich in den Gestalten von Mephisto und Samiel erscheint, tritt er doch bei »Hoffmann« nicht persönlich auf, und vom Wesen her sind ja nun Lindorf, Coppélius, Dapertutto und Miracle keine Teufel an sich wie Mephisto und Samiel, sondern haben nur diabolische Züge.


Und so machte ich mich im Herbst 2008 zum dritten Mal in die kleine Schweiz zu einem »Hoffmann« auf, die 2008er Autobahnvignette voll ausnutzend. Genf ist eine reiche Stadt am Westrand der Alpen, die gerne zeigt, was sie hat. Auch das Grand Théâtre ist ein prächtiger Bau mit einem Foyer, das Opernfreund Herbert an die Sixtinische Kapelle erinnerte. Der Empfang war überaus freundlich und zuvorkommend. Es heißt ja immer, dass die Schweizer gegen uns, den übermächtigen Bruder im Norden, gewisse Vorbehalte haben. Davon habe ich bei allen drei »Hoffmann«-Besuchen überhaupt nichts bemerkt. Im Gegenteil: In Luzern, Bern und nun in Genf wurde ich mit ausgesuchter Höflichkeit und herzlicher Freundlichkeit empfangen.


Beispiel: Herbert wollte gerne ein Autogramm der französischen Sängerin Patricia Petitbon mitnehmen, welche die Olympia singen sollte, und da eine Olympia gerne mal nach Hause geht, bevor die Oper vorbei ist, schickte er mich eineinhalb Stunden vor Beginn an die Bühnenpforte. Ja, Mme. Petibon ist schon im Theater, ach so, ein Autogramm. Die freundliche Pförtnerin griff zum Telefon, sagte, warten Sie mal. (Und ich hatte nur drei Jahre Wahlunterricht in Französisch, und das vor 50 Jahren). Das kriegen wir schon, sagte sie nach ein paar Versuchen, schickte eine vorbeikommende Chorsängerin rein, und nach ein paar Minuten hatte ich das Autogramm. Was für eine überwältigende Freundlichkeit! Merci, Mesdames!



Vor der Oper gab es eine ausführliche und qualifizierte sowie gut besuchte Einführung durch den Dramaturgen. Dazu spielte ein Pianist die tragenden Melodien kurz an. Das hatte ich noch nicht erlebt. Vorbildlich! Antonias Auftrittslied erinnere an Schubert in seiner Sensibilität, Niklaus sei die irdische Inkarnation der Muse. Sehr interessant und fundiert, diese Einführung.



Das Genfer Grand Théâtre ist mittelgroß und praktisch ausgestaltet. Was mir auffiel, war die lockere Abendgarderobe der meisten Besucher. Gut, es war keine Premiere, sondern die dritte Aufführung, aber in der deutschsprachigen Schweiz in Luzern und Bern waren die Besucher doch wesentlich eleganter gekleidet. Zum Ausgleich sah ich viele glitzernde Brillis an den Damen. Viele junge Leute waren im Publikum. Das sollte nun meine erster »Hoffmann« in einem französischsprachigen Theater sein, nachdem vor einigen Jahren die Opéra de la Bastille mein fest bestelltes Billet nicht geschickt hatte, und mir so der dortige »Hoffmann« entgangen war.


Niklaus und Hoffmann


Dann begann die Oper. Das Beste gleich vorneweg: in Genf spielte das von Ernest Ansermet gegründete Orchestre de la Suisse Romande. Was für eine Präzision und was für ein vorzüglicher Klang! In Lissabon hatte ich ja schon das bis dahin beste Opernorchester gehört, aber das Genfer Orchester übertraf die Lissabonner noch um einen kleinen Tick, was den warmen, wunderschönen Klang angeht. Von der Präzision und Intonation waren beide gleichwertig.

Die Akustik war ausgezeichnet, da die Bühne und der Orchestergraben ziemlich breit sind und man in Genf ein modernes Inneres ohne viel Ornamentik und Plüsch hat, was dem Klang zu Gute kommt. Dank stark ansteigendem Parkett hatte ich sehr gute Sicht auf die Bühne. Nach Regensburg, Luzern und Erfurt bin ich ja schon leicht neurotisiert und fürchte immer, dass wieder ein Dirigent die Auftakte durchhetzen könnte. Aber nein, wunderschön akzentuiert und präzise begann das Orchester unter Patrick Davin.


Das Licht auf der Bühne, die wie bei »Hoffmännern« üblich geworden, schwarz eingerahmt war, ging an, und auf halber Höhe schlief eine Figur in einem Bett und wurde dabei von zwei gehörnten Satyrn im Schlaf heimgesucht. Diese Satyrn waren außer ihren Bockshörnern und -füßen völlig nackt. Hoffmann schien von einem Alptraum mit sexuellen Fantasien heimgesucht zu werden. Er befand sich in einem auf halber Höhe schwebenden Kasten, der von Lichtern eingerahmt war, wie überhaupt helle Lichter und Lichterketten auf der Genfer Bühne oft vorherrschten, so dass Opernfreund Herbert sich schon an Las Vegas erinnert fühlte.



Obwohl Genf sich in der französischen Schweiz befindet, wurden auch noch französische Übertitel eingeblendet, und nicht nur das, auch englische, wegen der Internationalität. Nur die ursprüngliche Muttersprache des Dichters sowie des Komponisten fehlte. Damit bei dem breiten Theater auch die seitlich Sitzenden mitlesen konnten, wurde der Text auch links und rechts der Bühne gezeigt, also insgesamt auf drei Paneelen.


Zwei Mal Olympia und Spalanzani


Die Muse trat als Student auf, Lindorf erschien auf der obersten Ebene der vertikal dreigeteilten Bühne schon gleich mit drei ziemlich sexy gekleideten Groupies. Gastwirt Lutter (René Schirrer) hatte auch nicht viel an, denn er trat als blumen- und früchtebekränzter Dionysos auf. Der Chor bestand aus ziemlich vielen Männern, ich schätze über 30, die alle schwarz gekleidet waren und Zylinder trugen sowie schwarze Augenmasken. Das Vorspiel oder der erste Akt wurde ziemlich ausführlich präsentiert. Der Hoffmann (Marc Laho aus Belgien) bekam für seinen Klein-Zack keinen Applaus, was selten vorkommt. Zu der Ballade von Klein-Zach ließ der Regisseur ein Skelett tanzen. In Genf wurde sehr viel für's Auge geboten, was Bühnenbild und Ausstattung anging. Die Kostümierung der Akteure war durchweg einfallsreich und oft extravagant (Pierre-André Weitz). Das Bühnenbild war dauernd in Bewegung. Nicht nur hatte man in Genf eine große Drehbühne, auch bestand das Bühnenbild aus einem riesigen Würfel mit drei Ebenen übereinander, der noch dazu in vier Teile geteilt und immer wieder neu zusammengesetzt werden konnte. Das war möglich, weil jedes Teil des Würfels auf Rollen fahren konnte. Die Bühnenarbeiter waren also jederzeit voll beschäftigt. Auf allen drei Ebenen wurde dauernd agiert. Die Muse wurde ausgezeichent gesungen von Stella Doufexis, die ich schon 2007 an der Komischen Oper Berlin in dieser Rolle erlebt hatte.




Dann kam Olympia, gesungen und gespielt von Patricia Petibon aus Frankreich. Alle Gäste bei Spalanzanis Präsentation durften mal durch's Schlüsselloch spitzen, wie die Attraktion des Abends aussah. Und was für eine Sensation! Oha, ist die splitternackt? Nein, doch nicht. Man hat die Sängerin in ein hautenges fleischfarbenes Trikot gesteckt, und damit die Illusion fast perfekt wurde, hat man außen auf das Trikot zwei rosa Nippel und in ihren Schritt ein Büschel Haare geklebt. Viele Lichter beleuchteten sie von allen Seiten. Nicht nur ihr Aussehen war extravagant, auch ihr Gesang war bei der Arie ganz hervorragend. Auch hat man ihren Auftritt gut choreographiert: sich ihrer Nacktheit bewusst, versuchte sie dauernd, ihre drei Blößen mit ihren beiden Händen abzudecken, da sie aber deren nur zwei besitzt, musste sie immer abwechselnd zwei der drei Blößen zum Takt der Musik kaschieren. Das war witzig und noch dazu großartig gesungen. Danach kam auch der verdiente erste Szenenapplaus des Abends. Was für ein beeindruckender Auftritt der französischen Sängerin. Hoffmann war völlig hingerissen von dieser Olympiaund vollzog mit ihr spontan einen Quickie im Stehen im dritten Stock, doch der böse Coppélius riss sie ihm weg. Blitzschnell hatte man Patricia Petibon gegen eine Puppe ausgetauscht und diese von der mittleren Ebene heruntergeworfen. Da war was los auf der Bühne, und die Technik klappte perfekt. Da hätte auch einiges schief gehen können bei der ganzen Äkschn, aber alles lief flüssig ab, präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Da müssen Technik und Bühnenarbeiter intensiv geübt haben.



Pause im Foyer, das wirklich an die Sixtinische Kapelle erinnert. Auffallend viele junge Leute waren im Publikum. Das Innere des Theaters ist ja eher nüchtern ohne Schnickschnack. Das hauptsächliche Gestaltungselement sind glatte dunkle Flächen aus Holzfurnier. Wenig Pracht, aber dafür gute Akustik, was mir lieber ist als der ganze Plüsch wie in der Staatsoper Wien, in der man nicht so besonders gut hört.


Antonia


Nach der Pause ging es weiter mit Antonia. Die einfallsreiche Inszenierung präsentierte die drei großen Frauen nicht mit einer einzigen Sängerin, ließ sich aber dafür etwas durchaus Nachahmenswertes einfallen: Olympia, Antonia und dann auch Giulietta wurden mit gleichen Perücken als quasi Drillinge dargestellt. Die Genfer Antonia verkörperte eine großartige Sängerin mit hochdramatischer Stimme. Franz (Eric Huchet) seifte den alten Crespel (Gilles Cachemaille) ein und rasierte ihn, während er seine missliche Rolle neckisch beklagte.


Hoffmann trat nun im Trenchcoat, in Reisekleidung, auf, denn er war ja Antonia nach München nachgereist. Bisher blieb die Gestaltung dieser Rolle etwas blass. Als Dichter kam er nicht rüber, und besondere Charakterzüge hatte ihm die Regie auch nicht zugeschrieben. Doch das geschieht leider nur selten. Nur in Aachen und Bern gaben sich die Regisseurin und der Regisseur Mühe bei der Gestaltung der Titelrolle. Dafür war in Genf richtig was los auf der Bühne. Zur schön gesungenen Geigenarie des Niklaus spielte ein Stehgeiger echt auf der mittleren Ebene. Auf der unteren wurde Olympia begraben, und auf der obersten kündigte sich schon Venedig an, obwohl Antonia noch lebte und auch noch sang. Die Regie hat also die Dreieinigkeit Olympia - Antonia - Giulietta auf mehrfache Weise dargestellt. Manchmal saßen alle drei Frauen zusammen in einer Ecke. Das hatte man in Kassel auch schon gezeigt. In Genf hockten in einer Szene die drei Frauen zusammen wie Nornen und spannen an Hoffmanns Schicksal. Hoffmann als Opfer einer weiblichen Verschwörung, der er sich wegen seiner Triebhaftigkeit nicht entziehen konnte.


Antonias Tod


Witzig, wie die Muse, den Hoffmann vor einem neuen aussichtslosen Abenteuer warnend, die Olympia nachäffte, und dabei mit ihren zwei Händen wie jene ihre drei „Blößen" abzudecken versuchte, doch die Muse war als einizge Sänngerin immer züchtig bekleidet. (Eine ziemlich nackte Muse hatte es nur in Bremen gegeben.) Der Mirakel kam mir nicht so besonders diabolisch vor, obwohl er das eigentlich hätte sein müssen, denn schließlich stand ja die Oper unter dem Vorzeichen „Trilogie des Teufels". Naja, der Genfer Regisseur konzentrierte sich halt mehr auf die Frauenrollen, und da hatte er sich einiges einfallen lassen.


Irgendwann lief oben ein Olympia-Double über die Bühne, diesmal aber splitternackt. Die Mutter, gewaltig gesungen von Nadine Denize, die auch schon an der Met aufgetreten war, hatte man auch wie die drei anderen Frauen mit einer schwarzen Bubikopf-Perücke ausgestattet. Der arme Hoffmann wurde vom gleichen Frauentyp richtig verfolgt. Was für einen Aufwand man in Genf trieb, als man Antonia sterben ließ! Zu ihrem letzten Gesang senkten sich zwei lange Röhren herab, aus denen richtige Flammen züngelten, die sie dann auch verzehrten. Dann wurde sie in einem Sarg weggetragen. Völlig ungerührt schaute Mirakel. Der gewissenlose Quacksalber, von oben zu.


Giulietta und Hoffmann


Eine erfreuliche Meldung: Gondeln im Giulietta-Akt sind definitiv out. Im ganzen Jahr 2008 habe ich noch keine Gondel über die Bühne wackeln sehen. (Die letzte war 2007 an der Staatsoper in Wien.) Spiegel und Lichter dagegen dominierten das Bühnenbild in Genf. Giulietta war bekleidet mit einer schwarzen Corsage und schwarzen Seidenstrümpfen. Außerdem zeigte sie den Einheitslook von Hoffmanns Frauen mit einer schwarzen Bubikopf-Perücke. Hoffmanns Unglück kündigte sich frühzeitig an, als er zur Barcarole mit einem Skelett tanzte.


Der Reigen der Nackten beiderlei Geschlechts setzte sich fort. Bis auf einen schmalen Stoffstreifen splitternackte Klone von Hoffmanns Frauen tänzelten über die Bühne, und Schlemihl (Bernard Deletré), einer von Giuliettas unglücklichen Verehrern, wurde am Spieltisch splitternackt ausgezogen und musste seine Blöße mit einem alten Hut kaschieren. Seine jämmerliche Rolle wurde noch unterstrichen, als man ihm ein simples Frauenkleid verpasste, dazu eine Damenperücke. Als Transe bekam der Alte dann einen Schlüssel zu Giuliettas Allerheiligstem. Die Rolle des Schlemihl wurde in Genf stark aufgewertet.


Der Aufwand der Ausstattung in Genf war schon fantastisch: Dapertutto trat mit einem lebenden schwarzen Falken auf. Naja, die Eintrittskarten sind mit 120 Euro für einen besseren Platz der zweiten Kategorie auch nicht gerade niedrig. Dafür gab es einiges zu sehen und ein vorzügliches Orchester zu hören. Ein paar Nackte führten einen Querschnitt durch die mannigfachen Stellungen des Kamasutra vor, und auch eine Sexpuppe mischte mit, mit der sich dann der betrogene Hoffmann trösten durfte. Die Folge der Ereignisse in diesem unvollendeten Akt wurde in Genf geordnet und nachvollziehbar dargestellt, und der ausgezeichnete Dirigent hatte erfreulicherweise das Piccolo bei der Wiederaufnahme der Barcarole herausgenommen.



Im Nachspiel oder 5. Akt - ich weiß, es gibt da eine Kontroverse, aber auch gute Argumente für beide Sichtweisen - zeigte sich Lindorf großzügig, als er Stella ein glitzerndes Collier um den edlen Hals legte. Hoffmann wurde als Gefangener seines Sexualtriebes dargestellt, als er zum Schluss alleine mit einer Sexpuppe aus Gummi auf der Bühne stand. Seine Einsamkeit wurde unterstrichen durch die Abgesänge, die a capella und ohne Chor gegeben wurden. Ich musste an den unglücklichen französischen Schriftsteller Houellebecq denken.



Das Publikum, das sich bis dahin mit Szenenapplaus ziemlich zurückgehalten hatte, ging nun voll aus sich heraus und zeigte seine Begeisterung, indem es schließlich in langanhaltendes rhythmisches Klatschen überging. Das hatten sich die Akteure auch redlich verdient. Zahlreiche Bravo-Rufe wurden ausgebracht. (Könnte man nicht endlich zur Kenntnis nehmen, dass man für einen Mann „bravo" (= italienisch für „tüchtig") ruft, für eine Frau dagegen „brava" und für ein Ensemble "bravi"? In einem romanisch sprechenden Land sollte man das doch wissen.)



Die Freundlichkeit des Genfer Theaters war noch nicht zu Ende. Als Opernfreund Herbert und ich an den Bühneneingang auf Autogrammjagd gingen, ließ uns der Nachtpförtner ins Theater und signalisierte uns jedesmal, wenn eine Hauptdarstellerin oder ein Hauptdarsteller vorbeikamen, denn oft erkennt man ja die zugeschminkten Akteure nicht gleich. Merci, Monsieur.

Die Veröffentlichung der hier verwendeten Fotografien erfolgt mit den ausdrücklichen Genehmigungen des Grand Théâtre du Genève & der Fotografin Isabelle Meister, bei welchen sämtliche Rechte für die Nutzung der Bilder liegen. Vielen Dank für die freundliche Kooperation!





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