Diese Seite entstand aus der Begeisterung des Betreibers für diese romantische Oper.

Auf dieser Seite werden vom Betreiber - oder anderen - persönlich besuchte Inszenierungen der Oper Les contes d´ Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) beschrieben und kommentiert. Andere Freunde dieser Oper sind herzlich willkommen, ehrenamtlich an den Inhalten dieser Seite mitzuarbeiten.

Diese Seite ist nicht-kommerziell und werbefrei.

Alle Äußerungen zu Inszenierungen dieser Oper stellen die persönliche Meinung des Betreibers dieser Seite oder von dessen Beauftragten dar. Kommentare dazu und sachliche Kritik an den Kritiken sind ausdrücklich willkommen und werden auf der Diskussionsseite veröffentlicht, sobald dies dem Betreiber möglich ist.

Die Darsteller auf den abgebildeten Szenenfotos sind nicht immer identisch mit den in der Besetzungsliste aufgeführten Sängern, da die Rollen meist mehrfach besetzt sind und sich z.B. wegen Erkrankung kurzfristige Änderungen ergeben können. Die Besetzungslisten geben immer die Darsteller der an dem angegebene Datum besuchten Aufführung wieder.

Die vorliegenden Besprechungen der Oper Hoffmanns Erzählungen setzen eine gewisse Grundkenntnis der Handlung dieser Oper voraus. Sollte diese Oper unbekannt sein, empfiehlt sich die Lektüre des Wikipedia-Artikels zu diesem Werk:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hoffmanns_Erzählungen


Josef Heinzelmann (1936 – 2010) hat den autorisierten französischen Text dieser Oper, das sogenannte Zensur-Libretto, entdeckt und bei Reclam veröffentlicht sowie eine deutsche Übersetzung beigefügt. Eine Entstehungsgeschichte dieser Oper und eine Aufführungsgeschichte sind angehängt.

Kriterien bei den Besprechungen dieser Oper sind folgende:

1.

Interpretation der Oper als einerseits opéra fantastique, andererseits als realer Lernprozess eines leicht zu entflammenden und von seinen Leidenschaften getriebenen Dichters, der mit Hilfe der Muse schließlich seine Bestimmung findet.

Qualität des Gesangs und des Orchesters stehen für mich nicht an erster Stelle, weil Sänger nicht jeden Abend die gleiche Leistung bringen (können), weil sich die Besetzung der Rollen immer mal wieder ändert und damit auch die Qualität des Gesangs. Auch ist zu beobachten, dass die Konzentration der Orchestermusiker an einigen Theatern nachlässt, je häufiger sie die Oper gespielt haben.

2.

Wichtig erscheint mir die Darstellung Hoffmanns als komplexem Charakter. Eine Reduktion des Protagonisten auf einen bloßen Alkoholiker oder einen sexsüchtigen Maniker gehen m.E. an der Absicht der Librettisten vorbei und werden auch dem historischen Hoffmann nicht gerecht. Hoffmann am Ende der Oper sterben zu lassen, widerspricht dem Sinn der Oper und auch der musikalischen Charakteristik der Apotheose.

3.

Stimmliche und orchestrale Umsetzung der kongenialen Musik Jacques Offenbachs sind ganz wesentlich. Die Vorgaben der Partitur sollten beachtet werden, müssen aber nicht sklavisch befolgt werden.

4.

Das Bühnenbild und die Kostüme sollten dem Wesen einer fantastischen Oper gerecht werden. Moderne Inszenierungen, die ich nicht ablehne, müssen ihren eigenen Stil finden.

5.

Gute Programmhefte, Einführungen in die Oper und die Atmosfäre im Theater sowie das Engagement des Ensembles und des Publikums werden gewürdigt.



Mit dem Wechsel der Hoffmann-Berichte von www.jacques-offenbach.de zu dieser Seite werden die Besprechungen ab Herbst 2009 nach Spielzeiten und nicht mehr nach Kalenderjahren angeordnet.

Ich danke allen, die sich an der Gestaltung der Inhalte dieser Seite beteiligt haben und noch beteiligen.

Marcus Ebeling, Hamburg, der mit seiner Homepage www.jacques-offenbach.de den Anstoß zu dieser Seite gab und an ihrer Gestaltung konstruktiv mitgewirkt und mich immer ermutigt und mit seiner profunden Kenntnis des Offenbachschen Oeuvres unterstützt hat. Seine Frage an mich Können Sie schreiben? brachte mich dazu, im Alter von 67 Jahren Opernkritiken zu schreiben.

Ich danke meiner Schwester Hedda Wiesend, Regensburg, und Opernfreund Herbert, München, für viele hilfreiche Anregungen.

Angela und Armin Herrmann in Berlin danke ich für Ermutigung zu und hilfreiche Unterstützung bei diesem Projekt.

Besonderen Dank schulde ich Manfred Luginger M.A. (1963 - 2012), München, der mich mit unendlicher Geduld in die Geheimnisse des Homepage-Bastelns einweihte und unermüdlich half, wenn ich nicht weiterwusste. Leider starb Manfred nach langer und tapfer ertragener Krankheit viel zu früh, kurz bevor er das 50. Lebensjahr erreichte.

Mein Dank geht selbstverständlich auch an die Theater und deren Mitarbeiter, welche durch Szenenfotos, zusätzliche Informationen und Pressekarten dazu beitrugen, dass diese Berichte möglich wurden.

Und last, but not least danke ich all den Intendanten, Dramaturgen, Regisseuren, Dirigenten, Sängern und Musikern, Bühnen- und Kostümbildnern und weiteren Mitarbeitern, dass sie mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass diese wunderbare Oper so häufig aufgeführt werden kann.

In diesem Zusammenhang sollte auch erwähnt werden, dass die Hälfte aller regelmäßig bespielten Theater, an denen auch Opern gespielt werden, in Deutschland liegen – weltweit. Rechnet man noch das deutschsprachige Ausland – Österreich und die Schweiz – dazu, dann kommt man auf deutlich über 50 %. Rechnet man noch die Skandinavier dazu, die eine hervorragende Opernkultur pflegen, kommt man dann auf fast zwei Drittel. Das geht natürlich nicht ohne kräftige Subventionen aus Steuergeldern und von Sponsoren. Hoffen wir, dass dieser für uns erfreuliche Zustand erhalten bleibt.





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