Informationen zur
Telekommunikation, zum ISDN und Internet

von

Jörg Hempel


Einführung

Schön, daß Sie sich für die Telekommunikation interessieren. Sollten Sie sich hier trotzdem am falschen Platz befinden, dann drücken Sie in Ihrem Browser den BACK Button. Hier stelle ich meine 10jährige Berufserfahrung in der Telekommunikation zur Verfügung. Auf der Startseite werden vor allem Begriffe erklärt, damit Sie sich auf den folgenden Seiten zurecht finden. Wenn Sie hier unterstrichene Worte oder Passagen lesen, dann erhalten sie durch Anklicken dazu noch mehr Informationen. Vieles auf dieser Seite befindet sich auf dem gleichen Internet Computer System. Die Zugriffszeiten sind dann optimal.

Für den Abruf dieser Seiten zahlen Sie keine weiteren Gebühren, nur Ihre Telefonkosten. Das Thema Gebühren wird sowohl im Themenbereich "ISDN" als auch im Themenbereich "Internet" beleuchtet.


ISDN und moderne Telefonie

Der Begriff ISDN wird sowohl für die digitale Telefonie als auch für neue Dienste benutzt. Er bedeutet:

  • ISDN (deutsch): Integriertes Services und Daten Netzwerk
  • ISDN (english): Integrated Services and Data Network
  • Als Telefonbenutzer bemerkt man ISDN vor allem an der klaren Verständigung und abhängig von Ihrem Telefon auch an den verschiedenen Leistungsmerkmalen. Wenn Sie ISDN privat nutzen möchten, dann wird von der TELEKOM AG in Ihren Räumlichkeiten ein kleines Gerät (NTBA) montiert, das Ihnen dann die Anschlußdosen zur Verfügung stellt. Die Zeiten des alten TAE-Steckers sind endgültig vorbei.

    Mit dem Zugang in das ISDN Netz haben Sie ungeahnte Möglichkeiten:

    Telefonie (Sprachverbindung)
    Obwohl Sie bei einem einzelnen ISDN Anschluß nur eine Telefonleitung zur Verfügung haben, können Sie gleichzeitig von 2 Apparaten telefonieren. Oder Sie telefonieren und gleichzeitig übertragen Sie ein Dokument per Telefax. Das europäische ISDN sieht derzeit 3 Rufnummern für einen Basisanschluß vor. Sie können Ihre 3 Rufnummern auf Ihre Endgeräte selbst durch Programmieren verteilen. Wenn Sie aber nur ein Telefon nutzen, dann läutet dies halt bei allen 3 Rufnummern.
    Telefax
    Mittels eines kleinen Adapters oder Ihrer TK-Anlage können Sie Ihr vorhandenes Telefax-Gerät (meistens Gruppe 3) weiterbenutzen. Wenn Sie aber ein ISDN-taugliches Telefax-Gerät (dann Gruppe 4) anschaffen, dann kommen Sie in den Genuß von bester Übertragungsqualität bei kurzen Transferzeiten. Hier finden Sie eine aktuelle Hersteller Übersicht.
    Datenkommunikation
    Datei- bzw. Filetransfer
    Sie können Ihre Computer nun auch über Gebäude hinweg vernetzen. Mit dem Einbau einer ISDN Karte in Ihren Computer ist der größte Schritt getan. Viele Betriebssysteme (Windows 3.1, Windows 95, Windows NT, SunOS) unterstützen bereits ISDN Karten und die Anbindung an Server.
    Internet Zugang
    Da das Internet kein physikalisches Netz ist, verwechselt der Laie sehr oft die Datenverbindung mit einem analogen Modem mit dem Internet. Im Prinzip ist jede Art von Verbindung zwischen einem PC und einem anderen im Internet angeschlossenen Computer auch ein Teil des Internets.
    Online Verbindungen
    Arbeiten Sie intensiver mit Ihren Kunden und Lieferanten zusammen. Benutzen Sie deren EDV Einrichtungen mit. Sie können so arbeiten, als würden Sie bei Ihrem Partner direkt vor einem Datenterminal sitzen. Sie können auswählen zwischen permanenten Verbindungen (Standleitung) oder einer Wähl-Verbindung, wenn Sie eine Transaktion durchführen wollen.
    WAN (Wide Area Network)
    Ohne die integrale Verbindung aller Standorte wären heutige Konzerne gar nicht mehr handlungsfähig. Die unterschiedlichsten Computersystem werden mittels Bridges, Routern und Gateways über das öffentliche ISDN Netz verbunden. Marktführer in diesem Bereich sind sicherlich CISCO oder Atlantec, aber lokale Firmen wie BinTec holen auf dem Markt auf.
    Bildkommunikation
    Jetzt endlich am Ende des 20.Jahrhunderts ist es möglich über das öffentliche Telefonnetz Bildtelefonate zu führen. Und die Übertragungsqualität langt für die Darstellung auf 11" Displays. Dank IBM, INTEL und VCS kann man jetzt bereits Bildtelefonie auf seinem heimischen PC implementieren.
    Überwachung und Fernwirktechnik
    Trafostationen, Regeneratoren der Telekom oder abgelegene öffentliche Einrichtungen werden jetzt wie von Geisterhand überwacht. Sensoren und Kameras registrieren alle Bewegung und schlagen dank ISDN gleich Alarm. Alarmmeldezentralen sehen sofort auf ihren Displays was Sache ist und können auch die Kameras ferngesteuert positionieren.
    Chemische Prozesse, Ampelanlagen oder nur der Nachtspeicherofen können fernbedient werden.

    Sie wissen jetzt welche Leistungsfähigkeit im ISDN steckt. In der Liste finden Sie alles was Sie interessiert, egal, ob Sie nur der Oma ISDN zu Weihnachten schenken wollen, oder ob Sie gar Techniker sind.

  • Technische Begriffe
    UK0, S0, S2M, NTBA, TK und TA, B-Kanal und D-Kanal, E-DSS1 Protokoll
  • Anwendungen (für den Heimwerker und den Profi)
    Verteilung der ISDN Dosen, Hausinstallation

  • Telekommunikations Netze

    In Deutschland ist die Deutsche Telekom AG noch führend im Anbieten von Netzen. Die größten Konkurenten sind die bayerische VIAG AG (seit 2002 als O2) und die O.TEL.O GmbH (vormals VEBA), einem Gemeinschaftunternehmen von RWE und VEBA. Der kleine Privatkunde kennt wahrscheinlich nur die Telefondienste. Ein Netz dient zum Vermitteln und Übertragen von Telefonaten und Daten. Man unterscheidet heute folgende Kategorien:

  • Ortsvermittlungstechnik
    Netzzugänge: ISDN (UK0, S2M), G.903
  • Fernnetze
    140 MBit, PDH, SDH
  • Mobilnetze
    GSM, D1, D2, E-Plus, E2

  • Internet

    Es ist wohl der Begriff des ausgehenden 20.Jahrhunderts. Ende der 60er Jahre bauten die Amerikaner ein militärisches Computernetz auf. Anfang der 80er Jahre schlossen sich erst berühmte amerikanische und dann auch europäische Universitäten an. Es entsteht ein Forschungsnetz. Man konnte jetzt schon Informationen aus fremden Computer herunterladen. Große Forschungsprojekte ware nicht mehr nur auf einen Standort gebunden. Es entstanden Zugriffsprogramme wie "Archie" oder "Gopher". Für den Filetransfer zwischen den Computern bentutzte man "UUCP" oder "FTP".

    Heute ist diese Technik immer noch vorhanden, doch wurde sie an vielen Stellen sinnvoll ergänzt. Zum einen sind jetzt auch sehr viele Firmen am Internet angeschlossen, zum anderen wird es jetzt auch dem Privatmann ermöglicht am Internet teilzunehmen. Leider ist das Internet kein physikalisches Netz. Alle möglichen Medien werden zwischen den Teilnehmern bentutzt. Diese werden aber vorranging von den Netzbetreibern zur Verfügung gestellt. Auch der private Benutzer muß zuerst einmal über seinen Telefonanschluß zu einem sogenannten Internet-Provider. Einige sind hier einmal aufgelistet:

    AOL (America Online)
    AOL Bertelsmann
    Compuserve USA
    Compuserve Deutschl.
    T-Online (DTAG)
    Freenet (Universitäten) Metro-Netz
    übernommen von debitel
    Nacamar (Astat)
    übernommen von TISCALI

    Damit wäre zumindest die erste Voraussetzung erfüllt. Ihr PC muß nun ein Modem oder eine ISDN-Karte haben, damit die Computerdaten vom und zum Internet ausgetauscht werden können. Selbst für die Laptops gibt es jetzt kleine Steckkarten, die gar nicht mehr auffallen.

    Als letztes brauchen Sie noch die Software. Man benötigt zwei Teile. Ein Teil ist der sogenannte TCP/IP Stack oder auch WINDOWS Socket. Der andere Teil ist ein Browser. Das ist ein Programm zur Dartstellung der Daten. Wenn Sie Programme wie MS-Word oder MS-Help kennen, dann ist die Bedienung ein Kinderspiel. Die benutzte Technik ist das Hypertext- oder Hyperlink-Verfahren. Sie bekommen immer weitere Informationen durch Anklicken der Grafiken oder unterstrichenen Worte (Links).

    Mit dem Begriff Sicherheit hat das Internet so seine Probleme. Alle Computer, die im Internet angeschlossen sind, können prinzipiell Ihre Daten abhören. Wenn Sie z.B.: von GeneralMotors gerade die Niederlassungen in Nordeuropa abrufen, dann können die Daten über 20 Computer übertragen worden sein. Denn im Internet muß jeder Teilnehmer selbst für seine Verbindung sorgen. Man kann aber seine Daten so verschlüsseln (Kryptographie), daß diese von fremden Computer nicht verstanden werden.


    Weitere Beratung

    Wenn Sie meinen sollten, daß Sie jetzt alles wissen, dann gehen Sie doch in den Media-Markt oder TeVi-Markt.

     

    © Copyright 1997 by Jörg Hempel Nuremberg, Bavaria, Germany