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Der Begriff ISDN wird sowohl für die digitale Telefonie als auch für neue Dienste benutzt. Er bedeutet:
Als Telefonbenutzer bemerkt man ISDN vor allem an der klaren Verständigung und abhängig von Ihrem Telefon auch an den verschiedenen Leistungsmerkmalen. Wenn Sie ISDN privat nutzen möchten, dann wird von der TELEKOM AG in Ihren Räumlichkeiten ein kleines Gerät (NTBA) montiert, das Ihnen dann die Anschlußdosen zur Verfügung stellt. Die Zeiten des alten TAE-Steckers sind endgültig vorbei.Mit dem Zugang in das ISDN Netz haben Sie ungeahnte Möglichkeiten:
Sie wissen jetzt welche Leistungsfähigkeit im ISDN steckt. In der Liste finden Sie alles was Sie interessiert, egal, ob Sie nur der Oma ISDN zu Weihnachten schenken wollen, oder ob Sie gar Techniker sind.
In Deutschland ist die Deutsche Telekom AG noch führend im Anbieten von Netzen. Die größten Konkurenten sind die bayerische VIAG AG (seit 2002 als O2) und die O.TEL.O GmbH (vormals VEBA), einem Gemeinschaftunternehmen von RWE und VEBA. Der kleine Privatkunde kennt wahrscheinlich nur die Telefondienste. Ein Netz dient zum Vermitteln und Übertragen von Telefonaten und Daten. Man unterscheidet heute folgende Kategorien:
Es ist wohl der Begriff des ausgehenden 20.Jahrhunderts. Ende der 60er Jahre bauten die Amerikaner ein militärisches Computernetz auf. Anfang der 80er Jahre schlossen sich erst berühmte amerikanische und dann auch europäische Universitäten an. Es entsteht ein Forschungsnetz. Man konnte jetzt schon Informationen aus fremden Computer herunterladen. Große Forschungsprojekte ware nicht mehr nur auf einen Standort gebunden. Es entstanden Zugriffsprogramme wie "Archie" oder "Gopher". Für den Filetransfer zwischen den Computern bentutzte man "UUCP" oder "FTP".
Heute ist diese Technik immer noch vorhanden, doch wurde sie an vielen Stellen sinnvoll ergänzt. Zum einen sind jetzt auch sehr viele Firmen am Internet angeschlossen, zum anderen wird es jetzt auch dem Privatmann ermöglicht am Internet teilzunehmen. Leider ist das Internet kein physikalisches Netz. Alle möglichen Medien werden zwischen den Teilnehmern bentutzt. Diese werden aber vorranging von den Netzbetreibern zur Verfügung gestellt. Auch der private Benutzer muß zuerst einmal über seinen Telefonanschluß zu einem sogenannten Internet-Provider. Einige sind hier einmal aufgelistet:
| AOL (America Online) AOL Bertelsmann |
Compuserve USA Compuserve Deutschl. |
T-Online (DTAG) |
| Freenet (Universitäten) | Metro-Netz übernommen von debitel |
Nacamar (Astat) übernommen von TISCALI |
Damit wäre zumindest die erste Voraussetzung erfüllt. Ihr PC muß nun ein Modem oder eine ISDN-Karte haben, damit die Computerdaten vom und zum Internet ausgetauscht werden können. Selbst für die Laptops gibt es jetzt kleine Steckkarten, die gar nicht mehr auffallen.
Als letztes brauchen Sie noch die Software. Man benötigt zwei Teile. Ein Teil ist der sogenannte TCP/IP Stack oder auch WINDOWS Socket. Der andere Teil ist ein Browser. Das ist ein Programm zur Dartstellung der Daten. Wenn Sie Programme wie MS-Word oder MS-Help kennen, dann ist die Bedienung ein Kinderspiel. Die benutzte Technik ist das Hypertext- oder Hyperlink-Verfahren. Sie bekommen immer weitere Informationen durch Anklicken der Grafiken oder unterstrichenen Worte (Links).
Mit dem Begriff Sicherheit hat das Internet so seine Probleme. Alle Computer, die im Internet angeschlossen sind, können prinzipiell Ihre Daten abhören. Wenn Sie z.B.: von GeneralMotors gerade die Niederlassungen in Nordeuropa abrufen, dann können die Daten über 20 Computer übertragen worden sein. Denn im Internet muß jeder Teilnehmer selbst für seine Verbindung sorgen. Man kann aber seine Daten so verschlüsseln (Kryptographie), daß diese von fremden Computer nicht verstanden werden.
Wenn Sie meinen sollten, daß Sie jetzt alles wissen, dann gehen Sie doch in den Media-Markt oder TeVi-Markt.