St. Johannis beherbergte im Mittelalter auch wohlhabende Bürger. Es wurden Gärten im italienischen Stil angelegt. Einige dieser Gärten sind öffentlich zugänglich. Der berühmteste Garten erstreckt sich auf der Rückseite der Häuser Johannisstraße 43-47. Nach einem Spaziergang durch die Hesperiden Gärten kann man gleich für eine Tasse Kaffee in die Kaffeestube am Hesperidengarten einkehren. Auch dieses kleine Gebäude und sein Innenhof ist historisch.
Anfang der 80er Jahre wurden diese Gärten zusammen mit dem Bürgerverein St. Johannis wieder hergerichtet. Dank der Geschichtsvereine führen jetzt auch touristische Führungen in den Garten. Leider ist der Garten von November bis März geschlossen. Dafür gibt es aber einmal Eindrücke aus dem Winter. Ein besonderes Schmankerl sind die neuen Aufnahmen im Wechsel der Jahreszeiten.
Diese Anlage gehört sicherlich zu den Schönsten in Nürnberg. In einer ähnlichen Gestaltung gibt es den Schloßgarten von Schloß Neunhof, nördlich vom Flughafen Nürnberg (Richtung Kalchreuth). Johannis bietet auch noch den Barockgarten hinter dem Haus Johannisstraße 17.
|
Dieser Hesperiden-Garten braucht sehr viel Pflege:
|
Hier gibt es die Bilder der Sommernacht im August'02
|
Dies wird hoheitlich von der Stadt Nürnberg übernommen. Leider ist seit Jahren das Budget der Stadt Nürnberg für diesen Bereich immer mehr beschnitten worden. Viele Johanniser, Passanten und Touristen fragten sich schon, warum an manchen Stellen nicht nachgepflanzt wurde. Ich bin dieser Sache nun einmal nachgegangen und habe verschiedene Einrichtungen angeschrieben. Diese Briefe habe nachfolgend veröffentlicht:
|
Eine besondere Überraschung gibt es immer Mitte Mai: Die Zitronenbäumchen kommen aus der Einwinterung zurück. Alle Bäumchen zeigen volle Blüte und viele Früchte.
© 2001-2004 Jörg Ralf Hempel, Nürnberg St. Johannis