Avantgardistischer »Hoffmann« in Mannheim

www.nationaltheater-mannheim.de



Besuchte Vorstellung: 2. Oktober 2010 (Premiere)






Das derzeit verhüllte Nationaltheater Mannheim

Regie


Christof Nel

Dirigent


Alois Seidlmeier

Bühnenbild


Sebastian Hannak

Kostüme


Margit Koppendorfer

Version


Kaye-Keck

Sprache


Französisch mit deutschen Dialogen




Hoffmann


István Kovácsházi

Muse


Edna Prochnik

Olympia


Antje Bitterlich

Antonia


Iris Kupke

Giulietta


Monika Bohinec

Widersacher


Thomas Berau








Fazit: Ein avantgardistischer »Hoffmann« mit ganz eigenen psychologischen Akzenten. Die Regie stellte Hoffmann und dessen persönliches Erleben und Empfinden in den Mittelpunkt. Er wurde von allen Seite bedroht und bedrängt, stellenweise sogar von der Muse. Hoffmann erlebte das bizarre Geschehen rund um ihn mit staunender Verwirrtheit und wirkte oft wie in Trance. Diese Interpretation ist dem Libretto nicht wesensfremd, überforderte aber einen Teil des Publikums. Dieser Teil des Publikums äußerte sich in lauten Buh-Rufen für das Regieteam. Ich hielt diese Missfallensäußerungen der Traditionalistenfraktion für unbegründet.

Oft sah man absurdes Theater, auch mit übertriebenen Gesten. Das erschwert die Identifikation des Zuschauers mit den Akteuren. Die Oper bestand weniger aus einem Handlungskontinuum, sondern eher aus aufeinanderfolgenden Traumsequenzen.

Besonders hervorzuheben ist das erfolgreiche Bemühen des Regisseurs, den Hauptpersonen eigene klare Charakterzüge zu geben. Hoffmann z.B. wirkte durch den größten Teil der Oper depressiv-verzweifelt. Fast teilnahmslos und verwirrt beobachtete er oft das absurde Geschehen um ihn herum.

Das Bühnenbild und die Kostüme waren ebenso ungewöhnlich und eigenwillig, passten aber durchaus zum Stil dieser Inszenierung. Elemente des absurden Theaters fehlten nicht. Alle Akteure eines Aktes waren immer gleichzeitig auf der Bühne.

Das Vorspiel war jedoch viel zu lang, und auch während der anderen Akte gab es immer mal wieder Wiederholungen.

Zu loben ist das schön und inhaltlich interessant gestaltete Programmheft.

Einen »Hoffmann« zu modernisieren ist immer gewagt und selten von Erfolg gekrönt. Neben Thilo Reinhardts modernem Berliner »Hoffmann« und dem Berner »Hoffmann« (2008/09) von Johannes Erath reihe ich Christof Nels Mannheimer »Hoffmann« in die kleine Schar der gelungenen modernen Version dieser Oper ein.

Musikalisch war alles auf ausgezeichnetem Niveau. Das Orchester spielte präzise und inspiriert, der Gesang war durchweg auf sehr hohem Niveau. Das applausfreudige Publikum klatschte zehn Minuten lang.

Inzwischen erfuhr ich, dass sich der Mannheimer »Hoffmann« sehr gut verkauft. Das hat er auch verdient. Für mich einer der besten »Hoffmänner« der letzen Jahre weltweit.


Hoffmann


1958, nach vierjähriger Bauzeit, wurde das im Krieg zerstörte Mannheimer Nationaltheater in neuer Gestalt eröffnet. Es bietet 1200 Plätze in einem viereckigen Raum, der gute Akustik und durch die ansteigende Anordnung der Sitze im Parkett gute Sicht für alle verspricht. Die Seitenwände bestehen aus hartem Material, das mit Holzfurnier bedeckt ist. An den Seiten sind Gondeln angebracht. Das Publikum war im Durchschnitt eher älter und gut gekleidet. Das Foyer ist weitläufig und elegant.


Wegen einer idiotisch programmierten Ein- und Ausfahrschranke am total überfüllten und unbemannten Theaterparkplatz der Mannheimer Parkhausgesellschaft schaffte ich es erst zwei Minuten vor Opernbeginn auf meinen Platz, völlig abgehetzt. Naja, durch das überlange Vorspiel von rekordverächtigen 40 (vierzig) Minuten Dauer hatte ich Gelegenheit, mich langsam zu beruhigen. Das Theater war voll besetzt.


Der Vorhang ging auf, und eine bühnenfüllende Rückwand aus fragmentierten weißen Scherben wurde sichtbar. Das war schon mal ein beeindruckender optischer Eindruck.


Ein engumschlungenes Paar trennte sich plötzlich in heftigem Streit und ging auseinander. Ich verstand diese Szene als die Trennung Hoffmanns von Stella.


Dann folgte eine gute Einleitung. Schön maestoso, fast wuchtig akzentuiert, kamen die Auftaktsakkorde. Hoffmann lag nun verzweifelt auf dem Boden. Weißgekleidete Gestalten umringten und unterzogen ihn einer eindringlichen Beobachtung. Aller Augen waren auf ihn gerichtet. Während der ganzen Aufführung sollte es so bleiben, dass alle außer Hoffmann in Weiß oder Grau gekleidet waren. Nur er selbst trug Bunt.

Diese weißgekleideten Gestalten sangen dann ein ausführliches „Gluck-Gluck“. Das taten sie mit guter und präsziser Musikalität. Dabei zogen sie sich Hosen an. Die Kostüme der bisher aufgetretenen Gestalten gingen eher in Richtung trashig. So richtig schön und elegant angezogen war niemand während der ganzen Oper. Erinnerungen an den Auftakt des »Hoffmann« am Teatro Sao Carlos in Lissabon 2008 wurden wach.

Der Diebstahl und die Ersteigerung von Stellas Brief an Hoffmann wurden gut und ausführlich gespielt. Alle Gestalten außer Hoffmann waren weiß oder in hellem Grau gekleidet. Zusammen mit der weißen Rückwand ergab das eine ugewöhnliche Atmosfäre. Ich fühlte mich in ein zeitloses Kontinuum außerhalb unserer Wirklichkeit versetzt.

Lindorf stellte sich ausführlich vor und bekam dafür Applaus. Der ist selten an dieser Stelle, war aber durchaus verdient.


Hoffmann und Muse


Von meinem Platz mitten im Theater konnte ich die ausgezeichnete Akustik des Hauses genießen. Aus dem breiten Orchestergraben erklang sie in hervorragendem Stereo.


Die Trinklieder in Lutters Keller wurden lange und ausführlich gegeben, gut gespielt und gesungen. Es gab sogar Wiederholungen einiger Motive. Ein Mann aus dem Chor posierte als Stella, als sie vom Chor erwähnt wurde.


Mit strahlendem und wohlklingendem Tenor hob Hoffmann zum Klein-Zach an. Einen Mann aus dem Chor schüttelte er hin und her, so dass der zum hässlichen Zwerg wurde. Naja, wieder einmal klatschte man beim Klein-Zach zu früh, aber das kommt in den besten Häusern vor.


Das Anfiesen Hoffmann – Lindorf wurde meinem Empfinden nach viel zu ausführlich dargestellt. Das hätte man mit einigen dramatischen Gesten verkürzen können. Dabei ergaben sich auch einige musikalische Wiederholungen. Die Muse erwies sich dabei als eindeutiger Feind Lindorfs. Hoffmann ging manchmal ziemlich grob mit der Muse um. Sonst wurde gut und deutlich agiert. Der ausgezeichnet singende Chor tröstete über die Längen des Vorspiels hinweg, welches dann nach vierzig Minuten zu Ende ging. (Halb so lange hatte der gesamte Giulietta-Akt an der Staatsoper Wien gedauert.)

Wenn man bedenkt, dass die Opéra de Lyon einen – allerdings umstrittenen – »Hoffmann« ganz ohne Vor- und Nachspiel auf die Bühne brachte, waren diese vierzig Minuten eindeutig zu lang.


Olympia und Spalanzani


Im Olympia-Akt änderte sich nichts am Bühnenbild, in dem weiterhin Weiß vorherrschte. Die Muse gab die Vogelarie mit feurigem Mezzo.


Olympia trat dann auch in Weiß auf und trug rote Schuhe. Coppelius hypnotisierte den Hoffmann, der sich dann nur mehr wie in Trance zu bewegen schien. Vielen Choristen wurden Augen eingesetzt.


Hoffmann bekam keine Zauberbrille, er blickte durch ein magisches Dreieck, das er sich allerdings selbst vor die Augen halten musste. Ein interessanter Hinweis des Regisseurs, dass wir selbst die Quelle unserer Illusionen sind. Beauty lies in the eye of the beholder, wusste Shakespeare. MVNDUS VVLT DECIPI * wussten schon die alten Römer.

* Die Welt will getäuscht werden


Viele weibliche Augen aus dem Chor beobachteten den Hoffmann. Die Männer machten sich eher lustig über ihn. Olympia dagegen flirtete ihn endeutig an.


Klar wurde herausgestellt, dass der ganze Chor wusste: Olympia ist ein Kunstgeschöpf. „Sie ist sehr gut gemacht“, hieß es unübersehbar auf den Übertiteln.


Eine Tischharfe wurde hereingebracht, auf der dann zwei weiße Hände wie von selbst spielten. Man befand sich im magischen Kabinett des Professor Spalanzani.


Zu Olympias Arie lag Hoffmann, wie so oft, auf dem Boden. Neben ihm Niklaus. Olympia schwächelte immer dann, wenn Hoffmann sein magisches Dreieck von den Augen nahm.



In diesem »Hoffmann« gab es eine ganze Reihe unkonventioneller Regieeinfälle. Während der Arie rutschte dann Hoffmann zu Olympias Füßen, die ihre Arie gekonnt mit silberheller Stimme sang. Die wenigen nervositätsbedingten leichten Unsicherheiten zu Beginn fielen nicht weiter auf. Beeindruckend, wie sie einen ganz hohen Falsett-Ton obendrauf setzte. Sie bekam langen Applaus, den sie sichtlich genoss, wie ihr Blick und ihre Pose verrieten.



Es wurde überhaupt mit großer Präzision musiziert und gesungen. Chor und Orchester waren immer synchron.



Olympia erwies sich als zunehmend ungebärdiges Wesen und musste immer wieder gebändigt werden.



Olympia wurde in den Kulissen zerstört, und ihre weißen Trümmer wurden hereingebracht.


Krespel, Antonia und Mutter


Mutter und Mirakel (im HG), Antonia


Dann war Pause, denn das lange Vorspiel hatte viel Zeit in Anspruch genommen. Im Orchestergraben zählte ich drei Kontrabässe und vier Celli.


Weiter ging es mit dem Antonia-Akt. Antonia gefiel mit ihrem hellen, lyrisch-dramatischen Sopran und bekam Applaus für ihr Lied von der Taube.


Viele der deutsch gesprochenen Dialoge wurden über ein Mikrofon verstärkt.

Ein eher bizarres Detail aus dem Libretto ist der Vorschlag von Vater Krespel an Antonia, eine Geige zu zerlegen, um ihre Missstimmung zu bekämpfen. In Mannheim tat sie das tatsächlich, allerdings behutsamer als moderne Rockmusiker ihre Gitarren zerlegen.


Die Mutter saß derweilen an einer Öffnung im Bühnenboden, mit den Füßen in der Unterwelt. Auf dem Gesicht trug sie eine Totenmaske. Die Harfe aus dem Olympia-Akt stand noch auf der Bühne. Hoffmann lag mal wieder auf dem Boden, getröstet von der Muse.


Franz klaubte die Trümmer der Olympia einschließlich der roten Schuhe zusammen und verstaute sie in einer Tragetasche. Dann erklang wieder einmal meine geliebte Geigenarie, wobei Niklaus die Antonia ansang. Hoffmann schrieb den Text auf ein Blatt Papier nieder und war davon ganz begeistert. Einer der seltenen Momente, dass er ein fröhliches Gesicht zeigte. Die Geigenarie wurde übrigens in voller Länge gesungen. Meistens wird sie ja ganz gestrichen, oder nur in gekürzter Form gebracht, wenn überhaupt. In Mannheim nun hörte ich sie von einem dramatischen Mezzo mit großer Ausdruckskraft. Dafür gab es Applaus. Das Mannheimer Publikum applaudierte oft, aber kurz (außer nach der Arie der Olympia).

Wunderschön gesungene Duette Antonia-Hoffmann folgten.

Beim Terzett Hoffmann – Krespel – Mirakel versteckte sich Hoffmann hinter einem Cellokasten. Knochenhände griffen aus der Gruft nach der Mutter, als Mirakel seine Pseudodiagnose und -therapie an Antonia praktizierte. Dunkle Gestalten mit Flaschen schlichen auf der Bühne umher – eine Anspielung auf Mirakels vermutlich homöopathische Tinkturen.


Zu Mirakels Einflüsterungen ihre Zukunft betreffend hielt sich Antonia die Ohren zu.

Während des Terzetts Mutter – Mirakel – Antonia sang die Mutter durch die Totenmaske. Dieses Terzett war wieder einmal der musikalische Höhepunkt der Oper.

Gestalten mit weißen Blumen robbten auf die Drei zu. Antonia bekam dann einen weißen Totenstrauß in die Arme gedrückt und sank dann fortissimo singend zusammen. Applaus mit „bravo“-Rufen vom Publikum. Dann hauchte sie piano ihr Leben aus, beweint von Hoffmann.


Giulietta, Hoffmann und Niklaus


Die Bühne blieb offen, und ein fließender Übergang zum Giulietta-Akt geschah. Hoffmann wurde von Niklaus getröstet.


Die Barkarole wurde mal wieder von einer Piccoloflöte begleitet, die aber erfreulicherweise erträgliches Piano spielte. Ein riesiger Chor befand sich dazu auf der Bühne. Keine Gondeln, kein Bordellambiente, dafür aber eine große Zahl morbider Gestalten auf der Bühne, viele mit Totenmasken. Eine gespenstische Atmosfäre herrschte, erinnernd an die Geschichten des „Gespenster-Hoffmann“, wie einige Zeitgenossen den Schriftsteller nannten.


Schön dynamisch spielte das Orchester zu Hoffmanns Lob der dionysischen Wonnen.

Giulietta hätte man nicht als Kurtisane erkannt. Über einem weißen Unterkleid trug sie eine unförmig große graue Jacke. Dazu war sie barfuß. Das war´s.


Dapertutto bedrohte Giulietta, damit sie Hoffmanns Spiegelbild klaute. Spiegel erschienen nun auf der fragmentierten Rückwand. Giulietta sang mit dunklem und vollem dramatischem Sopran.


Schlemihl trat wie ein Boxer in einem Hausmantel auf und reizte Hoffman mit dem Schlüssel zu Giuliettas Gemach. Darauf erstach ihn Hoffmann, der über sein eigenes Handeln erschrak und darob verzweifelt wirkte. Giulietta hatte so gar nichts Verführerisches oder Erotisches an sich. Sie agierte wie ein Automat unter Dapertuttos Anleitung.




Große Spiegelfragmente wurden konzentrisch langsam auf Hoffmann zu bewegt, er wurde richtig davon eingekreist. Pitichinaccio filmte Hoffmann und Giulietta mit einer Videokamera. Das Schwarz-Weiß-Bild wurde auf die Bühnenrückwand projiziert, als sie ihr Duett sangen von „Heute Freude – morgen Trauer“.

Hoffmann verlor sein Spiegelbild, als die Spiegelfragmente um ihn herum weggetragen wurden. Eine neue Idee.


Hoffmann und die Muse wurden gewarnt: Wenn ihr nicht abreist, werdet ihr gehenkt.

Giulietta küsste Dapertutto, der sie zur Belohnung mit Schmuck behängte, weil sie ihm Hoffmanns Spiegelbild besorgt hatte.

Dann verband man Hoffmann die Augen, denn die Schergen kamen, um ihn zu henken.


Hoffmann erkannte nun Giuliettas Falschheit. Dann ließ der Henker Hoffmann mit der Schlinge um den Hals stehen.

Der schöne a-capella-Männerchor erklang: Vergiss deine Schmerzen, vollende deinen Traum.

Requisiten aus früheren Akten wurden hochgehalten.


Stella kam als nun gealterte Frau. Sie konnte Hoffmann nicht mehr reizen. Er schüttelte sie grob, als er den Rest des Klein-Zach auf sie einsang. Inzwischen waren auch Olympia, Antonia und die Mutter auch auf die Bühne gekommen. Die Muse triumphierte über alle diese Rivalinnen: Er gehört mir!

© Alle Rechte an den obigen Szenenfotos liegen beim Fotografen Hans Jörg Michel und bei der Nationaloper Mannheim, mit deren ausdrücklicher Genehmigung diese Bilder veröffentlicht werden. Wir danken für die freundliche Zusammenarbeit.


Das Publikum applaudierte lange und kräftig. Die Solisten wurden gefeiert. Erst als das Regieteam auf die Bühne kam, gab es zahlreiche Buh-Rufe. Ich meine, sie kamen alle aus der gleichen Ecke und vermutlich von einer Gruppe von Traditionalisten, die sich wohl einen angenehm-ästhetischen Hoffmann gewünscht hatten, bei dem man nicht mitzudenken braucht, wozu einen die psychologische Interpretation Christof Nels zwang.

Danach gab es eine nette, öffentlich zugängliche Premierenfeier.


Die Muse beim Signieren auf der Premierenfeier


Auf der Premierenfeier sprach ich mit Beteiligten und erfuhr, dass es eines der Regiekonzepte war, Hoffmann als Opfer einer Verschwörung darzustellen. Dazu sollten sich die Akteure mit veschwörerischen Blicken untereinander verständigen. Das hatte ich nicht bemerkt. Man hätte dies etwas deutlicher herausstellen können, indem man z.B. verschwörerisch die Köpfe zusammensteckte und auf Hoffmann zeigte. Es gab aber durchaus klare Szenen, in denen Hoffmann von zahlreichen Figuren bedrängt wurde. Noch etwas mehr Deutlichkeit hätte der Inszenierung hier gut getan. Doch das nur am Rande bemerkt.

Man ist ja als Zuschauer in einer Oper mit allen Sinnen beschäftigt und kann nicht wie in einem Schauspiel seine ganze Aufmerksamkeit der Mimik der Darsteller zuwenden. Das Hirn hat ja nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit, und wenn ihm schon die Ohren berückend schöne Musik zuführen, kann es nicht auch noch alle optischen Reize verarbeiten: SYSTEM OVERLOAD.

Von der Muse erfuhr ich, dass sie kämpfen musste, damit die Geigenarie nicht gestrichen wurde, und erfreulicherweise hatte sie gewonnen.

Insgesamt eine bemerkenswerte Inszenierung, die mutig Neues wagte und gewann.

Ich zähle sie zu den sechs besten Interpretationen der 47 »Hoffmänner«, die ich zwischen April 2007 und April 2011 sah. (Hinzugefügt im März 2011)


Am nächsten Abend sollte es schon weiter gehen im nahe gelegenen Frankfurt.


Auf der Seite der Freunde des Nationaltheaters Mannheim findet sich die Wiedergabe eines Vergleichs der Inszenierungen von Mannheim und Frankfurt (etwas runterscrollen):

.http://www.freunde.nationaltheater.de/pressestimmen-oper-mannheim-10.html

Sehr emfehlenswert die fundierte Kritik von Uwe Schweikert in der OPERNWELT, Dezember 2010, in der die beiden »Hoffmänner« in Mannheim und Frankfurt gegenübergestellt werden.

http://www.echo-online.de/freizeit/kunstkultur/theater/musiktheater/-Hoffmanns-Erzaehlungen-Nein-so-ein-merkwuerdiger-Traum;art1086,1239848



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