Faszinierender »Hoffmann« in Meiningen



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Besuchte Vorstellung: 20. Januar 2017 (Premiere)






Regie

Christian Poewe

Dirigent

Chin-Chao Lin

Bühnenbild

Christian Rinke

Kostüme

Tanja Hofmann

Chorleitung

Martin Wettges

Orchester

Meininger Hofkapelle

Version

Kaye-Keck

Sprache

Deutsch



Hoffmann

Mirko Roschkowski

Muse

Carolina Krogius

Olympia

Monika Reinhard

Antonia

Elif Aytekin

Giulietta

Camila Ribero-Souza

Widersacher

Marián Krejčík

Spalanzani

Xu Chang










Ein weiteres erfreuliches »Hoffmann«-Erlebnis in dieser bisher abwechlsungsreichen Spielzeit. Nach dem bräsigen »Hoffmann« in Dresden nun wieder ein künstlerisch durchdachter, geistreicher und wohlverstandener »Hoffmann«. Alles passte. Wieder einmal bestätigte sich die Feststellung des »Hoffmann«-Forschers und Dramaturgen Josef Heinzelmann, dass in der sogenannten Provinz hart gearbeitet wird. Der Regisseur dieses »Hoffmann« hat sich für weitere große Aufgaben qualifiziert. Und das Ergebnis dieser Mühen war nun ein richtig verstandener und interpretierter »Hoffmann« aus einem Guss, den ich sogar beispielhaft nennen möchte. Es wurde gut gesungen, ein ausgezeichnet spielendes und perfekt geleitetes Orchester begleitete, ein gut einstudierter Chor sang, und das Bühnenbild und die Kostüme waren kongenial. Ausgefeilte Schauspielkunst ließ die Charaktere überzeugend wirken. Der witzigste Gag seit Langem: Am Tag seiner Amtseinführung trat Donald Trump in Meiningen als Spalanzani auf.

Wetten, dass dieser liebevoll und kreativ inszenierte »Hoffmann« abgesehen von regionalen Medien keine Beachtung der großen Fernsehanstalten und der Fachpresse finden wird, von einer Übertragung im Fernsehen mal gar nicht zu reden.



Ich muss zugeben, dass ich Meiningen erst auf der Landkarte suchen musste. Dieses charmante Städtchen in der südthüringischen Hügellandschaft lieg leider im Schatten des berühmteren Weimar, hat aber das weitaus bekanntere Theater. Meiningen hat gerade mal 22.000 Einwohner. Würde ich jetzt eine Kalkulation anstellen, in der ich die Qualität eines regelmäßig bespielten Dreispartentheaters zur Größe der Gemeinde in Beziehung stellen würde, dann läge Meiningen ganz weit vorne. Ein Meininger Bürgermeister soll einmal konstatiert haben: Meiningen ist ein Theater mit angegliederter Stadt.



Geht man durch die Stadt und kommt an eine Ecke mit Fachwerkhäusern, könnte man meinen, gleich käme der Rath Goethe um die Ecke. In Meiningen residierten und wirkten Johannes Brahms, Max Reger und Ludwig Bechstein. Die Meininger Prinzessin Adelheid wurde englische Königin, und die australische Stadt Adelaide wurde nach ihr benannt. Und in Meiningen entstand Hoch auf dem gelben Wahagen, gedichtet von Rudolf Baumbach, in dessen Wohnhaus sich heute ein Literaturmuseum befindet. Die Musik dazu komponierte ein Berliner Apotheker. Die Meininger Herzöge bauten eine beeindruckende Schlossanlage, heute ein Museum, aus dem allerdings 1945 diverse Gegenstände in die Hände unserer amerikanischen und russischen Befreier fielen. Aber ein Besuch lohnt sich immer noch. Im Schloss hängen auch Gemälde der Herzöge Bernhard II und Georg II, die sich um das Theater verdient machten. Bernhard begründete es, Georg errichtete den heutigen Bau mit 726 Plätzen, nachdem das alte Theater wie so viele andere abgebrannt war. Vor fünf Jahren vertiefte man den Bühnenraum um sechs Meter, indem man ein Wand nach hinten verschob. Halb Meiningen schaute zu.


Bei Lutter; oben in der BiB Stella, darunter Muse


Vor dem Haus parkte ein Bus aus dem immerhin 111 km entfernten Würzburg. (Wann gibt es dort endlich mal wieder einen »Hoffmann«?) Das in hellen Farben gehaltene Theater mit drei Rängen war praktisch voll besetzt. Das Publikum war altersmäßig gut durchmischt. Im Orchester zählte ich drei Kontrabässe und vier Celli.


Kurz vor Beginn kritzelte ein nicht gerade glücklich aussehender Herr ziellos auf in einem wirren haufen liegende Papiere. Er war in einen Parka gekleidet. Auf eine Art Schultafel waren allerlei Zeilen geschrieben und wieder verwischt. Ganz normaler Wahnsinn eines Literatenalltags. Und eine Schreibhemmung schien er auch zu haben- Ein chor erklang, und seine Miene hellte sich auf. Sein verlorene Geliebte Stella sang in der Oper. Eine Art Mephisto lockte ihn zu einer Tür, hinter der Stella sang.


Schön wuchtig und maestoso erklangen die Auftaktakkorde. Bravo. Das Meininger Theater hat eine Dreh- und Hebebühne. Auf der fuhr eine Bühne in der Bühne (fürderhin BiB abgekürzt) mit roten Vorhängen hoch, auf der Stella erschien, und darunter wurde eine Bar mit vielen Flaschen sichtbar. Eine Nymfe wollte Hoffmann bezirzen, doch ohne Erfolg. Ein Kobold mit roten Haaren wie Pumuckl wollte ihn von Stella ablenken. Das musste die Muse sein. Oben auf der BiB reichte Stella durch den Vorhang einen Schlüssel und einen brief an den Boten, der wie ein Figur aus der Commedia dell´arte gestylt war. Die Ersteigerung beider geschah vor Hoffmanns Augen.


Muse/Niklaus und Hoffmann


Ein lebhafter Chor, bestehend aus ca. 30 Köpfen, trat auf. Zum Klein-Zach musste der weißgeschminkte Briefbote als hässlicher Zwerg herhalten. Als Hoffmann zu Stella überging, erschien sie in verführerischem hautengen Kostüm hinter dem halb geöffneten Vorheng der BiB. Kräftiger Applaus für den lebhaft und emotional vorgetragenen Klein-Zach. Als Hoffmann seine drei Lieben besang, erhob sich aus der Bühne ein prächtiges weißes Abendkleid. Hmm. Sollte das leere Kleid Hoffmanns aussichtlosen Wahn nach einer Illusion symbolisieren? Wenn ja, ein gelungenes Detail. Nach allem, was ich bis dahin gesehen und gehört hatte, wusste ich das wird ein guter »Hoffmann«. Und noch eins: Hoffmann sprach, d.h. sang zur Muse: Du spielst in meinem Drama die Vernunft in einer Person. Genau so ist die Rolle der Muse zu sehen. Nach der französischen Revolution wurden ja allerlei neue Götter erschaffen. Eine davon war die Vernunft. Dieser Text entstand wohl in Meiningen, denn man spielte eine Kaye-Keck-Version auf Deutsch, für die man eine eigene Übersetzung anfertigen musste. Man hatte das Vorspiel sinnvoll gekürzt, auch einiges durch kluge optische Umsetzung dargestellt.



Die BiB ersparte die Umbaupause. Man hatte sie inzwischen mit neuem Inhalt versehen, und sofort ging es weiter mit dem Olympia-Akt.



Der Briefbote war nun Cochenille, das Faktotum Spalanzanis, und der war der Gag dieser Spiellzeit. Während in Washington DC der neugewählte Präsident Trump treulich bewacht zum Weißen Hause chauffiert wurde, hatte man in Meiningen Spalanzani als Donald Trump ausstaffiert. Unter der Mähne trug er einen giftgrünen Anzug und eine rosa Krawatte. Wie man sich einen doofen Amerikaner vorstellt. Ich wollte den Applaus für diesen Geniestreich eröffnen, doch leider klatschten nur wenige mit.


Cochenille, Olympia und Spalanzani-Trump


Viele Regisseure wissen nicht, wie sie Spalanzani verkörpern sollen. Mit Abstand am häufigsten wird er als Albert Einstein präsentiert. Diese Idee finde ich saudumm. Albert Enstein war kein Erfinder, kein Betrüger und kein Partylöwe. Die andere gute Verkörperung des Spalanzani hatte ich in Rouen gesehen. Dort hatte man ihn als den Wahl-Pariser und Society-Löwen Karl Lagerfeld präsentiert. Nun war der Mode-Fuzzi zum Polit-Fuzzi geworden. Das Original wäre sicherlich not amused gewesen. Aber ich fürchte, er wird von diesem Meininger Gag nicht erfahren.


Eine schön gesungene Vogelarie erklang, doch Hoffmann ließ sich nicht beirren. Immer wieder lugte er durch den Vorhang, um einen Blick auf seine Olympia zu erhaschen. Eine Art Peepshow. Verdienter Applaus für die Vogelarie des Niklaus. Olympia saß in einem Zimmer, das mit Utensilien aus den 50er und 60er Jahren möbliert war. Nierentische usw. Olympia las in einer Constanze. Applaus für das Duett Hoffmann – Niklaus Herrliche Frau.



Spalanzanis Festgäste waren gekleidet wie Menschen vom Mond aus einem hundert Jahre alten Science-fiction-Film. Dirigiert wurde ihr Gesang von Trump. (Ob der schon mal ein Opernhaus von innen gesehen hat? Bei Catchern war er Stammgast). Olympia präsentierte sich als attraktive Hausfrau mit Staubwedel. Eifrig kochte, bügelte und putzte sie Fenster. Souverän wie eine Lerche tirillierte sie ihre Arie, der sie noch ein paar Verzierungen hinzufügte. Dazu wurde sie von Cochenille ferngesteuert. Donnernder, langanhaltender Applaus belohnte sie.



Als Niklaus Olympia näher untersuchen wollte, ob sie auch wirklich ein Automat ist, wurde er von Spalanzani weggezerrt. Klar, Niklaus verkörpert die Vernunft, und die muss Empirie walten lassen. Hoffmann und Olympia saßen dann in trauter Zweisamkeit auf einem Bänkchen im Grünen. Doch das Idyll dauerte nicht lange. Es knallte und blitzte kräftig, als Coppelius Rache nahm. Olympia wurde vom ersten Stock der BiB herabgeworfen und Hoffmann kräftig verlacht. Kräftiger und langanhaltender Applaus für diesen tragikomischen Akt. Und Pause. Gang durch das prächtige Theater, das den letzten Weltkrieg unbeschadet überstand.


Hoffmann und Antonia


Zu Beginn des Antonia-Aktes lag der betrogene Hoffmann verzweifelt zwischen Flaschen und zerknüllten Manuskripten am Boden. Antonia wirkte wie eine Gestalt aus dem Gemälde Franz von Stucks Die Sünde mit ihren fast bodenlangen Haaren. Sie stand oder lag in einem surrealistischen Ambiente oben auf der BiB, das auch an eine klinische Umgebung denken ließ . Ein tiefrotes Bett war hochkant gestellt, und Vater Krespel versuchte immer wieder, sie an das zu fesseln. Alles höchst anschaulich dargestellt von dieser eidetisch begabten Regie.


Ein Franz musste sein, und bei der Übersetzung hatte man mitgedacht, denn er sang von seinem Mangel an Technik. Er bekam natürlich seinen Applaus. Dann erfreute mich eine bewegend gesungene Geigenarie des Niklaus, die natürlich auch beklatscht wurde.


Docteur Miracle war als Dandy gestylt. Als er Antonia die bevorstehende Karriere ausmalte, bewarf er sie dabei mit weißen Rosen. Wenn das mal keine ambivalente Symbole sein sollten. Weiße Rosen für eine Karriere, an deren Ende der Tod steht. Diese Inszenierung überraschte immer wieder mit liebevoll ausgedachten kleinen Details. Und die naive Antonia sammelte diese Todesboten auch noch auf.


Mit einer raffinierten Videotechnik sang die Mutter aus einem Bilderrahmen. Hoffmann wollte Antonia noch festhalten, doch vergebens. Die Lockungen der großen Karriere waren zu stark. Es gab kräftigen Applaus für das beeindruckende Terzett Antonia – Mutter – Mirakel. Zynisch hielt Mirakel etwas hoch, was zuerst wie ein Brautschleier aussah, dann aber zu Aontonias Leichentuch werden sollte und führte sie weg zur BiB, die ihr Mausoleum werden sollte.



Und schon erklang die Barkarole. Ich musste genau hinhören, um festzustellen, ob eine Piccoloflöte begleitete. Sie tat es, aber so dezent, dass sie nicht störte. Auf der Premierenfeier diskutierte ich darüber mit dem Dirigenten. Ich muss mir gelegentlich anhören, dass ich mich mit unwesentlichen Details wie Auftakten und Piccoloflöte bei der Barkarole aufhalte, bekam aber auf der Premierenfeier gesagt, dass gerade dieses Detail bei den Proben ausführlich diskutiert wurde. Einerseits steht die Piccoloflöte in der Partitur, andererseits spürt jeder sensible Dirigent, dass sie die Sinnlichkeit der Barkarole stören kann. Also versuchte man in Meiningen, sie so leise wie möglich klingen zu lassen, und das gelang voll.



Bizarre gestalten bevölkerten nun die Bühne. Giuliettas Etablissement war ein Spielsalon. Das Leben eine Lotterie, und besonders der Giulietta-Akt. Sie selbst lag oben auf der BiB in einer Badewanne und ließ sich von einem Muskelmann verwöhnen. Die burllesken gehörten Gestalten saßen auf riesigen Würfeln. Dann kam eine richtige Diamantenarie, von der es in der Kaye-Keck-Version zwei zur Auswahl gibt. In Meiningen hatte man die aufgeregtere der beiden mit viel Staccato gewählt. Mir persönlich gefällt die andere besser, aber das ist Ansichtssache. Jede der beiden ist besser als die von fremder Hand zusammengeschusterte Kuckucksarie aus Monaco.


Hoffmann; dahinter die herunter gefahrene BiB


Dieser Akt bot eine anschauliche Darstellung der schwül-erotischen Scheinwelt des Dapertutto und der hocherotischen Giulietta in Venedig. Ich fand diesen Akt als den gelungensten der drei gelungenen. Jedenfalls ließ Meiningen mit seiner Interpretation große erste Adressen wie z.B. die Münchner Staatsoper weit hinter sich. Niklaus und Schlemihl spielten im Hintergrund ein bizarres Kartenspiel. Pitichinaccio saß nun auf einer Schaukel wie im Zirkus und betrachtete vergnügt das Treiben unter sich. Die verführerische Giulietta beherrschte alles mit ihrer erotischen Ausstrahlung. Jaja, die Brasilianerinnen. Hoffmann in seinem Parka wirkte wie ein Fremdkörper in dieser falschen Schein- und Glitzerwelt.


Nachdem Giulietta den Hoffmann um sein Spiegelbild gebracht hatte, setzte Dapertutto dem Verwirrten eine Kappe aus schwarzem Netz über den Kopf, die ominöse Hörner hatte. Zynisch führte dem Dapertutto den gehörnten Hoffmann vor und zeigte sich selbst in trautem tête à tête mit Giulietta, um klarzustellen, wer hier wem gehört, während Hoffmann den Verlust seines Spiegelbildes bejammerte. Hoffmann erkannte nun endlich Giuliettas Verrat und beschimpfte sie als Schlange. Während er verlacht wurde, schoss er wütend in die Luft und traf dabei Giuliettas Sklaven Pitichinaccio.



Mit gesenktem Kopf saß Niklaus, den Rücken zum Publikum gewandt, in mitten von zerknittertem Papier. Hoffmann und Niklaus stellten ein Bild des Elends dar. Doch Niklaus, nun wohl wieder zur Muse geworden, half Hoffmann zurück ins Leben. Stella, Olympia, Antonia und Giulietta traten auf der BiB auf. Von dieser Scheinwelt angewidert entfernt sich Hoffmann von ihr. Außer dem vorhanglosen Gestell der BiB war alles öd und leer. Ergreifend hob die Muse an: Macht die Liebe auch groß, macht doch größer der Schmerz.


Giulietta, Lindorf, Olympia, Stella und Antonia davor Hoffmann


Diese Botschaft belebte Hoffmann wieder. Engagiert kümmerte er sich nun um seine Manuskripte. Wie glaubhaft und anschaulich Meiningen Hoffmanns Rückkehr aus seinem Rausch der gefühlsmäßigem Irrungen und Wirrungen in die Welt des gesunden Menschenverstandes darstellte. Ich wünschte mir, E.T.A. Hoffmann, Michel Carré, Jules Barbier und Jacques Offenbach hätten diese Interpretation der Schlussszene sehen können. Besser kann ich sie mir nicht vorstellen.


Jubel und spontanes Trampeln, als Hoffmann sich erhob. Erster Jubel für den Chor, Jubel für „Trump“, Olympia, Antonia, Giulietta und die Muse, und natürlich auch für Hoffmann. Jubel auch für den Dirigenten und das Orchester. Auch das Regieteam wurde verdientermaßen beklatscht. Immer wieder trampelte das Publikum und klatschte rhythmisch. Fast neun Minuten dauerte der Applaus, den die Applausregie noch weit über die Zehn-Minuten-Marke hätte bringen können, wenn man die Solisten hätte vortreten lassen. Doch nur das gesamte Ensemble zeigte sich, und sowas motiviert das Publikum nicht zum Weiterklatschen, denn es will seine individuellen Präferenzen kundtun.

Alle Rechte an den obigen Szenenfotos liegen beim Südthüringer Staatstheater Meiningen und beim FotografenSebastian Stolz. www.hoffmannserzählungen.de dankt für die freundliche Zusammenarbeit.







Auf der Premierenfeier entstanden folgende Bilder


Die Premierenfeier fand sowohl in der Theaterkantine wie auch im Theaterrestaurant statt. Beide sind durch eine breite Türe verbunden, die man geöffnet hatte. Auf der einen Seite das Ensemble, auf der anderen die an Tischen sitzenden Premierenbesucher. Die Reden zum Dank an die Mitarbeiter waren erfreulich kurz, und die anschließenden Gespräche mit den Mitwirkenden waren interessant und aufschlussreich. Mit der Muse und Vater Krespel, beide aus Finnland konnte ich mal wieder mein Schwedisch auffrischen. (In Finnland gibt es eine schwedische Minderheit), und alle Finnen müssen, oft zu ihrem Verdruss, Schwedisch lernen.



Besucher, Dirigent und Chorleiter


Giulietta aus Brasilien



Krespel und Muse, beide aus Finnland













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